SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung
„SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ feierte Deutschland-Premiere in Köln!
Köln, 8. Mai 2026 – Nachdem im vergangenen Jahr die Blockbuster-Ausstellung „Titanic: Eine Immersive Reise“ bereits ihre Deutschland-Premiere in Köln feierte, folgte nun von denselben Produzenten ein weiterer großer Start in der Domstadt: Im Stadtteil Ehrenfeld eröffnete am Donnerstag, den 7. Mai „SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ mit einer exklusiven Preview. Bei der Schau handelt es sich um die mittlerweile fünfte Ausstellung in dem ehemaligen Autohaus in der Oskar-Jäger-Straße 99. Zahlreiche prominente Gäste ließen sich das Event nicht entgehen. Mit dabei waren die Moderatorinnen Amira Aly und Aleksandra Bechtel, der ehemalige „Tagesschau“-Chefsprecher Jan Hofer, der „Let’s Dance“-Juror Joachim Llambi und der bekannte Strafverteidiger Burkhard Benecken. Hinzu kamen zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler des „Alles, was zählt“-Casts, darunter Amrei Haardt, Ania Niedieck, Bianca Hein, Florian Thunemann und Robin Schick sowie viele weitere Gäste.
Mit „SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ wird es düster in der Domstadt: Denn die fesselnde, einzigartige Installation entführt die Besucherinnen und Besucher in die Gedankenwelt der berüchtigtsten Serienmörder der Geschichte und in die Ermittlungen gegen sie. Die dunkle Seite der menschlichen Natur wird anhand von Exponaten, Dokumentationen, Virtual-Reality-Erlebnissen, psychologischen Gutachten und hyperrealistischen Nachbildungen beleuchtet. Die Besucherinnen und Besucher erforschen die Wahrheit hinter den Schlagzeilen, tauchen ein in verstörende Abgründe und gewinnen Einblicke in die Arbeitsweise krimineller Persönlichkeiten. Die Schau bietet eine intensive Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche. Seit dem heutigen 8. Mai ist sie in Köln für alle Besucherinnen und Besucher bis zum 25. Oktober geöffnet. Auch der nächste Standort steht bereits fest: Ab dem 18. November ist „SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ in München zu sehen.
Faszination und Abgrund
Mehrfachmörder sind seit jeher ein Thema, das ein breites Spektrum an Emotionen hervorruft – von Angst und Fassungslosigkeit bis hin zu Faszination und Interesse. Als Serienmörder gelten Personen, die mindestens drei Morde begehen, wobei Täter und Opfer in der Regel keine persönliche Beziehung zueinander haben.
Das Phänomen lässt sich bis weit in die Geschichte zurückverfolgen. Die Motive sind vielfältig und reichen von Gier über sexuelle Beweggründe bis hin zum Streben nach Dominanz und Macht. Die Popularität von Filmen, Serien, Podcasts und Dokumentationen, die sich mit den Tätern und ihren Verbrechen auseinandersetzen, ist bis heute ungebrochen.
Historische und Internationale Fälle
„SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ bietet eine intensive Reise in die Tiefen der menschlichen Psyche und beleuchtet Fälle von historischen Figuren bis hin zu berüchtigten Tätern des 20. Jahrhunderts wie Jeffrey Dahmer, der zwischen 1978 und 1991 in den USA mordete und später von einem Mithäftling getötet wurde. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fälle aus dem deutschsprachigen Raum: So wird etwa der Fall Jack Unterweger beleuchtet, der nach seiner ersten Verurteilung als „Knastpoet“ Bekanntheit erlangte und auf Initiative prominenter Unterstützer vorzeitig entlassen wurde – nur um danach innerhalb eines Jahres elf Prostituierte zu ermorden. Ebenso thematisiert wird die Geschichte von Fritz Honka, der in den 1970er-Jahren in Hamburg Frauen aus dem Reeperbahnmilieu ermordete und zerstückelte.
Auf einer rund 90-minütigen Reise durch zwanzig Stationen entdecken Besucherinnen und Besucher die Menschen hinter den Monstern. Geschichte, Psychologie und kultureller Einfluss werden ebenso beleuchtet wie umstrittene Fälle, darunter Kieran Patrick Kelly. Der 1930 geborene Ire behauptete, über Jahrzehnte hinweg Dutzende Menschen in London getötet zu haben. Verurteilt wurde er letztlich nur für zwei belegte Morde. Die tatsächliche Zahl seiner Opfer ist bis heute umstritten.
Täterprofile und Ermittlungsarbeit
In einem nachgebauten Ermittlungsbüro erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Erstellung von Täterprofilen, in Ermittlungsprozesse und in die Rolle menschlicher Intuition bei der Aufklärung komplexer Serienverbrechen.
In der Folge analysiert die Ausstellung die Persönlichkeitsprofile und Motivationsstrukturen von über zwanzig historischen Schwerverbrechern wie John Wayne Gacy („Der Killerclown“), der für die Vergewaltigung und Ermordung von 33 Jungen und jungen Männern in den Jahren 1972 bis 1978 verurteilt wurde. Hinzu kommen Ted Bundy, der zwischen 1974 und 1978 in den Bundesstaaten Washington, Utah, Colorado, Oregon, Idaho und Florida mindestens dreißig junge Frauen und Mädchen umbrachte, sowie Jeffrey Dahmer, der zahlreiche Morde an jungen Männern und Jugendlichen verübte. Eigens gestaltete Räume mit Profiltafeln, Tatortrekonstruktionen und Repliken von persönlichen Gegenständen bieten einen beklemmenden Einblick in die Psyche dieser Täter.
Popkultur und Medien
In einer separaten Galerie können Popkultur-Enthusiasten entdecken, wie Bücher, Theaterstücke, Filme und Serien die Faszination für das Böse im Menschen widerspiegeln. Die Ausstellung zeigt, wie die Medien die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verwischen, indem sie Kriminelle zu abschreckenden Figuren oder unvergesslichen Bösewichten stilisieren.
„SERIENKILLER – Die True Crime Ausstellung“ bietet ein einzigartiges Virtual-Reality-Erlebnis (VR), das modernste Technologie nutzt, um Besucher in die Rolle der Fahnderinnen und Fahnder zu versetzen. Vom Einsatzbüro, umgeben von Akten und Kollegen, bis zur direkten Konfrontation mit dem Täter – in der immersiven VR-Umgebung wird die Investigation hautnah miterlebt. Auf einem schmalen Grat zwischen Entsetzen und Entschlossenheit können Besucherinnen und Besucher die täglichen Herausforderungen der Ermittlerinnen und Ermittler im Kampf für Gerechtigkeit nachempfinden.
Anhand von Dokumentarfilmen, Videoaufnahmen, Interviews und Fallakten untersucht die Schau die Psyche von Serienmördern und die Umstände, die zu ihren grausamen Taten führten. Trotz der düsteren Thematik bietet sie auch Raum, der Opfer zu gedenken, und ermutigt die Besucherinnen und Besucher, sich für den Schutz von gefährdeten Personen einzusetzen.
„Wir haben erlebt, wie immersive Erlebnisse die Art und Weise verändert haben, wie Menschen Geschichte, Wissenschaft, Kunst und Popkultur erleben. Mit dieser Eröffnung in Köln tauchen wir in eines der populärsten Phänomene unserer Zeit ein: True Crime – ein Thema, das tief in der menschlichen Natur und im Erzählen der Geschichte verwurzelt ist. Diese neue Ausstellung ist ein Muss für alle, die sich für die Psychologie von Serienmördern und die Ermittlungen, die ihre Verbrechen aufgedeckt haben, interessieren“, so John Zaller, Creative Director bei Exhibition Hub, dem Produzenten hinter der Schau.
BEGLEITPROGRAMM
True Crime Live Sessions
Ergänzend zur Ausstellung findet mit den „True Crime Live Sessions“ in der benachbarten Halle C ein spannendes und informatives Programm für alle True Crime Fans statt, die noch tiefer in die Materie eintauchen wollen. Die ersten Termine stehen bereits fest:
Die Wahrheit auf dem Tisch – Aus dem Leben einer Rechtsmedizinerin
Sarah Stockhausen erläutert ihren spannenden Alltag als Rechtsmedizinerin, der mit Leichenschauen, Obduktionen, Arbeiten an Tatorten und auch am Schreibtisch kaum facettenreicher sein kann.
Donnerstag, 11.6.2026, 20:30 – 22:15 Uhr (inkl. Pause)
Tickets für 30,90 €
Mythos Profiling – Wie entsteht eigentlich so ein „Täterprofil“?
Profiling ist in aller Munde, CSI-Serien sind in den Medien omnipräsent. Doch wie werden solche „Angaben über die Täterpersönlichkeit“ von der deutschen Polizei entwickelt. Welche methodischen Schritte führen zu diesem Täterprofil? Carsten Schütte erklärt die Methodik der Operativen Fallanalyse, die akribisch eingehalten werden muss, um überhaupt ein seriöses Täterprofil erstellen zu können.
Donnerstag, 18.6.2026, 20:30 – 22:15 Uhr (inkl. Pause)
Tickets für 30,90 €
Jeffrey Dahmer – Täterprofil, Verhaltensmuster und kriminalpsychologische Einordnung
Dr. Thorsten Sueße und Carsten Schütte beleuchten die Entwicklung von Jeffrey Dahmer, der kurz nach seinem 18. Geburtstag seinen ersten Mord beging und über 13 Jahre lang insgesamt 17 Männer tötete. Die Referenten zeigen aus ihren jeweiligen Fachrichtungen auf, wie komplex menschliches Verhalten sein kann, und verdeutlichen das Erfordernis einer differenzierten Analyse und die Notwendigkeit, mehrere interdisziplinäre Perspektiven in die Ermittlungen einzubeziehen. Schlussendlich wagen sie die Prognose hinsichtlich der Frage, ob derartige Täter über einen so langen Zeitraum auch in Deutschland unentdeckt blieben.
Donnerstag, 25.6.2026, 20:00 – 22:15 Uhr (inkl. Pause)
Tickets für 34,90 €
Warum töten Menschen? – Tätertypologien aus Sicht eines Psychiaters
Dr. Thorsten Sueße hat eine Vielzahl von Gewalttätern und auch Mördern begutachtet und stellt verschiedene Tätertypen und Erklärungsmodelle für Tötungsdelikte vor. Dr. Sueße erklärt, welche psychischen Störungen häufig Ursachen von Tötungsdelikten sein können, geht auf Gefährlichkeitsprognosen und Rückfallprävention ein und klärt über die Frage auf, ob sich Frauen und Männer bei der Art des Tötens unterscheiden.
Freitag, 26.6.2026, 20:30 – 22:15 Uhr (inkl. Pause)
Tickets für 30,90 €
Affektdelikte, Serienmorde und Amokläufe – Wenn Emotionen und Extremismus töten
Dr. Thorsten Sueße hat in seiner Zeit als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Gutachten zur Schuldfähigkeit von Gewalttätern erstellt und sämtliche Facetten von Tötungsdelikten samt den psychischen Hintergründen kennengelernt. Seine Schilderungen aus authentischen Fällen sind abendfüllend. Lassen Sie sich diesen lebendigen Fachvortrag nicht entgehen!
Freitag, 3.7.2026, 20:30 – 22:15 Uhr (inkl. Pause)
Tickets für 30,90 €