MagentaTV: Bestbesetzung mit Thomas Müller
Thomas Müller bei Johannes B. Kerner: „Ich hatte keinen Plan B“
- Der Fußball-Weltmeister und MagentaTV-WM-Experte ist zu Gast in der Talk-Reihe „Bestbesetzung“
- Johannes B. Kerner trifft Thomas Müller im Kleinen Sitzungssaal des Münchener Rathauses
- Der langjährige FC Bayern-Profi spricht über seinen Abschied aus München, sein neues Leben in Kanada, seine fußballerischen Anfänge und die Wichtigkeit der Flugmodus-Funktion an seinem Handy
- „Thomas Müller – Das Interview“ ist ab dem 26.03.2026 exklusiv bei MagentaTV+ abrufbar – sogar auch kostenlos & ohne Login für alle Fans auf www.magenta.tv
Nach 25 gemeinsamen Jahren, mehr als 500 Bundesliga-Spielen und zahlreichen gewonnenen Titeln trennten sich 2025 die Wege von Thomas Müller und dem FC Bayern München. Der Fußball-Weltmeister, der bei der FIFA WM 2026 als Experte für MagentaTV auftreten wird, setzt seine Laufbahn nun bei den Vancouver Whitecaps in der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) fort. In einer neuen Ausgabe der Talk-Reihe „Bestbesetzung“ bei MagentaTV spricht der 36-Jährige mit Johannes B. Kerner u.a. über seinen Neuanfang in Kanada, das heutige Verhältnis zum FC Bayern, seinen Weg in den Profifußball und seine weiteren Zukunftspläne.
Im Kleinen Sitzungssaal des Münchener Rathauses, auf dessen Balkon Thomas Müller etliche Titelgewinne mit seinen Mannschaftskameraden vom FC Bayern gefeiert hat, trifft Moderator Johannes B. Kerner den Fußballstar für eine neue Folge der Talk-Reihe „Bestbesetzung“. Die beiden sprechen darin auch über den fußballerischen Werdegang von Müller, der als Elfjähriger von seinem Heimatverein TSV Pähl nach München wechselte und dort zur Bundesliga-Stammkraft und zum Nationalspieler heranreifte. Mit 35 gewonnenen Titeln ist Müller heute der erfolgreichste deutsche Fußballspieler aller Zeiten.
Er habe zwar sein Abitur als „Auffangnetz“ gemacht, sich aber schon frühzeitig auf den Fußball als berufliches Ziel konzentriert, berichtet Müller in dem MagentaTV-Talk. „Ich hatte keinen Plan B. Dafür war meine Perspektive im Hinblick auf Profifußball schon ab dem Alter von sagen wir mal 16 Jahren zu gut.“ Er sei damals schon ein „sehr guter Spieler“ gewesen. „Aber ich war nie ein Riesentalent.“ Hohe Leistungsbereitschaft sei wichtig und letztlich auch die Grundlage für seine Karriere gewesen, betont Müller. „Am Ende sitze ich hier, weil ich auch bereit war, Risiken einzugehen und auf Dinge zu verzichten. Fünf Mal in der Woche Training neben der Schule. Also, in der Shisha-Bar war ich selten.“
Mit seinem neuen fußballerischen Umfeld bei den kanadischen Vancouver Whitecaps, für die er seit dem Sommer 2025 aufläuft, zeigt sich der gebürtige Weilheimer vollauf zufrieden. Seine Mannschaft sei „das zweitwichtigste Sportteam der Stadt, nach den Eishockey-Jungs“, so Müller. „Ich genieße es schon sehr, dass wir die Menschen dort in den vergangenen Monaten mitnehmen konnten. Die sind jetzt richtig heiß auf Fußball.“
Während sich Thomas Müller für eine neue Herausforderung in Kanada entschieden hat, ist seine Ehefrau Lisa in der rund 8.000 Kilometer entfernten Heimat geblieben. In „Bestbesetzung“ spricht er über die Entscheidungsfindung. „Ja, natürlich war es eine Diskussion. Aber am Ende des Tages habe ich mich für den Sport entschieden“, so der zweimalige Champions-League-Gewinner. „Ich war ja eh sehr lange in München, an unserer Homebase. Es ist ja bekannt, dass wir einen Pferdestall und Co. haben. In dieser Hinsicht gab es schon ein paar Sachen zu organisieren. Aber an sich ist das leicht aufzustellen.“
Auch über den Abschied von seinem langjährigen Klub FC Bayern München, der von einigen Misstönen begleitet war, spricht er in „Bestbesetzung“ offen. Müller hätte seinen auslaufenden Vertrag gerne noch einmal verlängert, doch die Verantwortlichen beim Verein entschieden sich letztlich dagegen. Grundsätzlich müsse man es als Leistungssportler akzeptieren, wenn ein Vertrag nicht verlängert werde. Er habe sich aber über den Meinungsumschwung bei den Verantwortlichen nicht ausreichend informiert gefühlt. „. Aus Vereinsperspektive wurde ich nicht perfekt mitgenommen“, so der langjährige Bayern-Profi, der auch versöhnliche Worte findet: „Der Abschied selbst war dann aber eigentlich schon sehr harmonisch. Ich habe die Wertschätzung von allen Beteiligten gespürt.“ Dementsprechend seien beim letzten Spiel vor den heimischen Fans in München auch keine Tränen bei ihm geflossen. „Es gab nicht dieses Gefühl, traurig zu sein oder wehmütig, sondern ich war dankbar und es war schön“, erklärt Müller. „Ich habe halt mit meinen Jungs gefeiert, mit den Zuschauern auch noch mal interagiert und das hat mir natürlich schon Spaß gemacht.“
Somit scheint auch eine spätere Rückkehr zum deutschen Fußball-Rekordmeister nicht ausgeschlossen. Womöglich als Sportdirektor? „Ich bin ein Nichts-Ausschließer“, entgegnet Müller auf eine entsprechende Nachfrage von Kerner. „Ich lasse das einfach auf mich zukommen. In meinem Leben habe ich es immer mal wieder hinbekommen, durch eine Tür zu gehen, wenn ich das wollte – auch wenn sie nur einen Spalt offen war.“
Dass er bei der anstehenden Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko, bei der er ohnehin als MagentaTV-Experte vor Ort ist, noch einmal für die Nationalmannschaft auflaufen könnte, ist unterdessen kein Thema für Thomas Müller – auch wenn er witzelt: „Ich habe die Fußballschuhe dabei.“ Dass Bundestrainer Julian Nagelsmann in derartige Personalnöte geraten könnte, dass sein Einsatz erforderlich sei, hält der MLS-Profi für unrealistisch. „Also, wenn er mich anruft, dann hat er eine Meise. Dann hat er wirklich ein Problem. Wie viele müssten denn da ausfallen? 15?“, fragt Müller rhetorisch.
Er selbst sehe sein heutiges Leistungsvermögen realistisch. „Als aktiver Spieler habe ich immer noch meine Sweetspots. Aber die werden kleiner. Du brauchst mehr Hilfe von anderen Spielern, die dich in diese Sweetspots hieven.“ Grundsätzlich sei „für Leistungssportler im gesetzten Alter die Körperpflege sehr wichtig, also auch der Schlaf“, betont Thomas Müller. Das habe auch Auswirkungen auf seine Kommunikation mit der Heimat. „Ich könnte angesichts der Zeitverschiebung um 1 Uhr nachts nach Deutschland telefonieren, aber bei mir ist halt um 22:30 Uhr Ortszeit das Handy aus. Das habe ich schon nach der ersten Woche gelernt: Flugmodus.“
Im MagentaTV Original „Bestbesetzung“ trifft Johannes B. Kerner regelmäßig prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport, Entertainment, Lifestyle und Gesellschaft. Die Gäste des erfolgreichen Talkmasters zeichnen sich einerseits durch große Bekanntheit und aktuelle Relevanz aus, treten aber andererseits normalerweise nicht oder nur sehr selten in deutschen Talkshows auf. In der jeweils 60-minütigen Sendung spricht Johannes B. Kerner mit seinen hochkarätigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern über deren persönlichen Werdegang und ihr Verhältnis zum aktuellen Zeitgeschehen. Dabei bietet das Format vor allem Raum für tiefer gehende Fragen und Antworten.
Thomas Müller – Das Interview
aus der Talk-Reihe „Bestbesetzung“ mit Johannes B. Kerner
Produziert von STREAMWORK Produktion
„Bestbesetzung“ Staffel 05 / Folge 03 – Thomas Müller
Premiere bei MagentaTV+ am 26.03.2026
Über MagentaTV – das Fernsehangebot der Deutschen Telekom
MagentaTV bündelt klassisches Fernsehen und Streamingdienste auf einer Plattform. Immer kostenlos dabei ist MagentaTV+. Dabei stehen bis zu 180 TV-Sender, davon 160 in HD, zur Auswahl. Zudem bieten Funktionen wie Timeshift, Restart und sieben Tage Replay einen einmaligen Komfort. MagentaTV ist unabhängig vom Internetanschluss buchbar, auch im EU-Ausland nutzbar und kann zu Hause und unterwegs über Endgeräte der Telekom sowie über Smart TVs, Streamingsticks, Smartphones und Tablets genutzt werden. Weitere Informationen unter www.magentatv.de.